Tierheime auch in Corona-Zeiten nicht vergessen

Berlin. Die aktuell vorherrschende Corona-Pandemie stellt auch Tierheime vor eine besondere Herausforderung. Darauf macht der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne aufmerksam.

Bei einem Vor-Ort-Termin im Tierheim Osterode mit Leiterin Joan-Frances Remy wurde jetzt deutlich, dass der Betrieb des Tierheims während er Pandemie keineswegs zurückgefahren wurde. Die überregionale Befürchtung, Tiere könnten aufgrund der Corona-Folgen abgegeben werden, bestätigte sich nicht. Ganz im Gegenteil. Das Team des Tierheims konnte überdurchschnittlich viele Tiere an neue Besitzer vermitteln.

Wie Tierheimleiterin Remy berichtet, war die Sorge vor einer Corona-Infektion in den Reihen der Tierheim-Mitarbeiter aber groß. Das Tagesgeschäft, zu dem unter anderem das Einsammeln von Fundtieren gehört, kann nicht ruhen. Die Tiere der Einrichtung können allerdings auch nicht im Falle einer möglichen Quarantäne von vollkommen fremden Menschen betreut werden. Auch das Tierheim benötigt zur Behandlung der Tiere Desinfektionsmittel und Einmal-Handschuhe. Die Beschaffung dieses Materials sei laut Joan-Frances Remy zwischenzeitlich aufgrund der Engpässe eine große Herausforderung gewesen.

Diese Tatsachen zeigen laut Bundestagsabgeordnetem Dr. Roy Kühne, dass es sich bei Tierheimen um einen systemrelevanten Bereich handelt. „Es ist wichtig, dass wir unsere Tierheime auch während der weiter anhaltenden Corona-Pandemie nicht vergessen. Diese Einrichtungen benötigen deshalb eine dauerhafte, starke Unterstützung von den Kommunen“, betont Kühne. „Die Tierheim-Mitarbeiter, unter an-derem hier in Osterode aber auch in anderen Einrichtungen, haben sprichwörtlich ein Herz für Tiere. Über 400 Mitglieder hat der Tierschutz Osterode und Umgebung e.V., einige davon arbeiten ehrenamtlich im Tierheim mit. Ihre Arbeit findet in weiten Teilen für Außenstehende unbemerkt statt und benötigt deshalb eine größere Wertschät-zung“, so der Bundestagsabgeordnete.

Geld wird im Tierheim Osterode unter anderem für Projekte wie einen neuen, den aktuellen Vorgaben entsprechenden Stabmattenzaun benötigt. Außerdem würde es der Einrichtung helfen, wenn es eine Kastrationspflicht für streunende Katzen geben würde. Sie vermehren sich schnell – die Jungkatzen landen dann meist im Tierheim. „Auch wenn Tierheime sich meist am Rande unserer Städte befinden, dürfen wir ihre wichtige Arbeit zum Wohl der Tiere nicht aus den Augen verlieren“, appelliert der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne.

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