Mit Carsten Müller zu Besuch bei der Eisenhuth GmbH in Lerbach bei Osterode

Nur rund 1000 Einwohner hat Lerbach bei Osterode. „Mit der Eisenhuth GmbH & Co. KG haben wir aber ein Unternehmen vor Ort, das mit der Herstellung von Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure im Bereich des aktuellen Top-Themas Erneuerbare Energien tätig ist“, betont CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. Bei einem Vor-Ort-Termin gemeinsam mit CDU-Bundestagsabgeordnetem Carsten Müller und der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Osterode, Vita Obermann, wurde deutlich, dass die Energiepolitik nicht nur in Sachen Versorgung eine Herausforderung für viele Unternehmen ist, sondern auch die Entwicklung von Produkten davon abhängt.

 

Ein konkretes Beispiel dafür sind die Fluss- und Redoxbatterien, die von der Firma Eisenhuth entwickelt werden. Sie sind laut der Geschäftsführer Thorsten Hickmann und Toni Adamek in der Lage, Schwankungen im Stromnetz abzupuffern. Das sei auf dem Weg zu mehr erneuerbaren Energien von großer Bedeutung. „Wenn wir grün werden wollen, müssen wir Strom auch speichern und ihn nicht bei Überproduktion ins Ausland verschenken und bei Mangel aus ausländischen Atommeilern zukaufen“, betont Hickmann. Einig sei man sich darin, dass es bei den Bestrebungen, mehr auf erneuerbare Energien zu setzen, eben “nicht den einen Königsweg” gebe. “Es kann nur mit einem Technologie-Mix aus Batteriespeichern, Pumpspeicherkraftwerken, Wasserstoff, Photovoltaik, Biomasse und anderen Technologien funktionieren – und das kombiniert mit Energieeffizienz”, erklärt Carsten Müller, für die CDU-Bundestagsfraktion Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

 

Das Unternehmen Eisenhuth produziert Energiespeicher, die auf dem Weg zu mehr erneuerbaren Energien hilfreich sein können. Da die Sonne im Schnitt nur acht Stunden am Tag scheine und auch der Wind nicht ständig wehe, könnten diese Speicher zu einem wichtigen Baustein werden. “Perspektivisch müssen diese Speicher im Erneuerbare-Energien-Gesetz deshalb mehr Berücksichtigung finden und attraktiver werden”, so Müller.

 

Um diese Aufgabe, die mehrere Generationen beschäftigen wird, zu meistern, ist junger, engagierter Nachwuchs notwendig. „Die schulische Situation ist hier vor Ort dafür ideal“, lobt Martina Hickmann-Morell. Die Ausbildung könne an den Berufsbildenden Schulen direkt in Osterode oder auch in Northeim erfolgen. Eine Herausforderung, die nicht nur Osterode kennt, sei es aber, junge Menschen in der Region zu halten. Die gute Lebensqualität, die man in Südniedersachsen durchaus habe, werde einem nicht schon mit 18 Jahren, sondern erst mit etwas Lebenserfahrung bewusst. „Gut ausgebildete, engagierte junge Menschen braucht es aber auch, um die Energieherausforderungen der nächsten Jahrzehnte zu absolvieren“, so Dr. Roy Kühne abschließend.

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