Mehr über Krebs sprechen: Selbsthilfegruppe aus Goslar in Berlin

Mitglieder der Selbsthilfegruppen des Vereins „Wir leben mit Krebs“ aus Goslar begrüßte ich zu einem Gespräch im Deutschen Bundestag.

Im Mittelpunkt standen die Anstrengungen der Bundesregierung im Kampf gegen Krebs. Unter anderem informierte ich über die „Nationale Dekade gegen Krebs“, die Anfang 2019 vom Bundesforschungsministerium gemeinsam mit dem Bundesgesundheitsministerium gestartet wurde. Ziel ist es, möglichst viele Krebsneuerkrankungen zu verhindern und die Früherkennung zu verbessern.

Die Möglichkeit zur Diskussion mit mir nutzten die Gäste aus Goslar, um Kühne von ihren Erfahrungen während der Krebsbehandlung zu berichten. Auch Probleme, mit denen sie während dieser konfrontiert sind, trugen sie mir vor. Das reichte von Zuzahlungen zu Medikamenten, die Unverständnis hervorriefen, bis zu dem Wunsch, dass in den Arztpraxen ausführlicher über unterstützende pflanzliche Medikamente informiert werden solle.

In einem waren wir uns einig. Für den Umgang mit der Krankheit ist es für die Betroffenen wichtig, darüber zu sprechen. Dazu biete die Selbsthilfegruppe einen geeigneten und geschützten Rahmen.

Gerade Männer sprechen kaum über ihre Krebserkrankung. Sie wollen keine Schwächen zeigen. Aber Krebs ist keine Schwäche, Krebs ist eine Krankheit. Ich wünsche mir, dass wir den Umgang damit verändern und offen über die Ängste und Sorgen sprechen, die mit dieser Erkrankung bei den Betroffenen einhergehen. Das Engagement von Herrn Rausch für die Selbsthilfegruppe der Männer, von Frau Zwingmann für die Selbsthilfegruppe der Frauen und die Unterstützung durch den Verein „Leben mit Krebs“ in Goslar verdient hohe Anerkennung und ist ein überaus hilfreiches Angebot.

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