Kühne: 10 Milliarden Euro für von Corona-Maßnahmen betroffene Branchen

Für einige Branchen bedeuten die Maßnahmen, die getroffen wurden, um die Infektionswelle zu brechen, temporäre Schließungen.
Deshalb wird der Bund diese schnell und umfangreich unterstützen.

Diese außerordentlichen Wirtschaftshilfen werden ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro haben.

Die Wirtschaftshilfe wird als einmalige Kostenpauschale ausbezahlt.

Dabei geht es insbesondere um die Fixkosten, die trotz der temporären Schließung anfallen. Um das Verfahren so einfach wie möglich zu halten, werden diese Kosten über den Umsatz angenähert.

Bezugspunkt ist daher der durchschnittliche wöchentliche Umsatz im November 2019.

Der Erstattungsbetrag beträgt 75 % des entsprechenden Umsatzes für Unternehmen bis 50 Mitarbeitern. Für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern beträgt der Erstattungsbeitrag aus beihilferechtlichen Gründen 70%.
Um nicht in eine detaillierte und sehr komplexe Kostenrechnung einsteigen zu müssen, werden die Fixkosten also pauschalisiert.

Auch junge Unternehmen werden unterstützt. Für nach November 2019 gegründete Unternehmen wird der Vergleich mit den Umsätzen von Oktober 2020 herangezogen. Soloselbständige haben ein Wahlrecht: sie können als Bezugsrahmen für den Umsatz auch den durchschnittlichen Vorjahresumsatz 2019 zugrunde legen.

Anträge sollen über www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de gestellt werden.

 

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